Garten-Tipps Winter

Winterharte Gehölze auf Balkon und Terrasse
Der frostige Winter wird besser überstanden, wenn Blumentöpfe mit Folie oder Jute umwickelt sind. Zwischenräume von Pflanzen können vorsichtig mit Stroh, Reisig oder Styropor aufgefüllt werden. Empfindliche Pflanzen wie Zitrone, Hibiscus oder Datura müssen dagegen frühzeitig ins geschützte Winterlager oder einen Wintergarten gebracht werden.

Gemüsebeete – mit Kompost aufbessern
Nach der letzten Ernte von Feldsalat, Rosenkohl, Grünkohl etc. werden Pflanzenreste grob entfernt und der Oberboden mit einer Gabel grob aufgelockert. Ein strukturreicher Kompost (Struktur- oder Gartenkompost) wird zur Bodenverbesserung oberflächig ausgebracht (2–5 l/m²) und eingearbeitet. Mit Reisig oder Laub lässt sich der Boden zusätzlich abdecken.

Stauden – individuell gegen Frost schützen
Einige Arten bedürfen eines Winterschutzes. Dazu eignen sich eine Laubdecke oder das Abdecken mit Reisig. Auch Kompostmulch kann verwendet werden. Zusätzlich ist das Blattwerk der meisten Stauden bis dicht an den Boden abzuschneiden.

Staudenkräuter – Pflanzungen noch möglich
Robuste und winterharte Staudenkräuter wie Oregano, Zitronenmelisse und Pfefferminze können bei milder Witterung auch noch bis Anfang Dezember in das Kräuterbeet gepflanzt werden. In das Pflanzloch kann Feinkompost zugegeben oder fertige Pflanzerde eingegeben werden. Gegebenenfalls den Boden zum Frostschutz mit Reisig abdecken.

Ziergarten – Sträucher bei offenem Boden einpflanzen
Sträucher und Zwiebeln können bei frostfreien Wetter noch gezielt eingepflanzt werden. Ähnlich wie bei den Kräuterstauden eignen sich dafür Feinkompost oder Pflanzerde. Beides wird direkt in das Pflanzloch gegeben. Zum Mulchen der Beete eignet sich besonders Rindenmulch. Er hinterlässt zudem einen schönen optischen Eindruck. Auch für die letzten Pflanzungen von Blumenzwiebeln ist es noch nicht zu spät.

Rosen – überwintern und vor Frost absichern
Jeder Strauch sollte mit Kompost oder Erde angehäufelt werden. Wird es besonders kalt, sollte grundsätzlich noch eine Schicht aus Fichtenreisig zum Schutz vor Sonne und Wind darauf gelegt werden. Nur lange Rosentriebe sollten wenig zurückgeschnitten werden, denn der eigentliche kurze Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Die Kronen von besonders empfindlichen Hochstammrosen sind zusätzlich mit Jutesäcken, einem Netz oder Reisig zu umbinden.